LEISURE 22

Abgehalftertes Segelschiff goes to Lieblingsdaycruiser

Abgehalftertes Segelschiff goes to Lieblingsdaycruiser

Mein Blog zum Leisure 22 bzw. Leisure 23 Refit und Instandsetzung

LEISURE 22

Eine neue Decksluke - Das Runde muss ins Eckige ;-)

reFIT

Der ausgesägte Lukensockel wird mit Epoxid-Harz laminiert

Die originale Luke hat 46 Jahre tapfer ihren Dienst verrichtet. Sie ist aber nicht zeitgemäß, schließt nicht gut und läßt, verschlossen, kein Licht ins Schiff. Die neue Luke ist von LEWMAR und sie ist rund. Ich habe eine 24 cm starke Bootssperrholzplatteauf die Maße 60 x 60 cm zurecht gesägt. …

Der Lukensockel ist bereits mit 2K Primer grundiert und wird später zusammen mit dem Deck lackiert. Der Einbau kann erst erfolgen, wenn das Deck überarbeitet wurde.

Arbeiten

an Rumpf & Deck

Rumpf und Deck

reFIT

22.11.2019

Die getrocknete Grundierung kann sehr gut gespachtelt und geschliffen werden.

Bevor das Deck in den kommenden Wochen geschliffen werden kann, muss nun nach und nach alles abgebaut werden, was die Schleif- und Lackierarbeiten behindern könnte.

Vorbereitende Aussenarbeiten.

… Der Bugkorb und der Heckkorb müssen ab.

3.12.2019

Ich habe mal den Lack mit meinem Exzenterschleifer zur Probe angeschliffen. Es sind dabei insgesammt 5 Lackschichten zum Vorschein gekommen.

… sieh dann so aus ;-)

Aufwärmen und demnächst Trocken arbeiten

22.02.2020

Da in der kommenden Woche der Rumpf und das Deck gesandstrahlt wird muss alles abgebaut werden was dabei stört.

Die 50 Jahre alte Scheuerleiste ist marode und ich habe einfach alle Schraubenköpfe abgeflext und die alte Leiste nur noch abgezogen. Hinter der Leiste war viel Dreck. Merkwürdig sein Schiff so nackt zu sehen.

25.02.2020

Seit gestern wird die Leisure gesandstrahlt und die Aussenarbeiten am Schiff nehmen nun die meiste Zeit ein. Das Schiff wird dann auch äußerlich wieder ganz frisch aussehen.

So, der Lack ist ab und im nächsten Arbeitsschritt werde ich die Osmose und Schäden im Gelcoat verspachteln. Ich lasse das Boot aber erst einmal wieder trocknen.

27.02.2020

20.3.2020

Natürlich muss der Rost von den Kielen runter bevor sie mit Epoxy-Primer (VC-TAR2) lackiert werden können. Ich habe zum Abschleifen Reinigungsscheiben (siehe Foto) für die Flex besorgt. Anschließend habe ich mit einer Schrubbscheibe die Oberfläche angeraut, damit der Primer besser hält.

6.4.2020

3.5.2020

1.5.2020

Endlich wieder Regen, nach dem viel zu trockenen April. Das Schiff ist zugedeckt und ich habe angefangen, den Motorschacht zu bauen.

 

Er hat die Maße 40 x 50 cm. hier soll später die Möglichkeit bestehen, einen 8 PS  Ultralangschaft-Aussenborder so zu befestigen, dass er an mit der Pinne noch steuern kann.

 

Der Motorschacht wird ungefähr in der Mitte der Backskiste eingesetzt. Dazu muss ich das Heck auftrennen und einen rechteckigen Ausschnitt in die Badeplattform sägen. Der Motordeckel und der Motor selbst wir somit dann im Heckbereich des Cockpit sein und der Propeller ungefähr am unteren Ende des alten Hecks.

 

Die Kiste besteht aus 0,8 cm Bootsbau-Sperrholz und wird innen und aussen mit ca 1,5 mm Epoxydharz und Glasgelege verstärkt.

 

Spannende Sache ;-)

Die Aussentemperaturen liegen bei ca. 20 Grad Celsius und es sind allerbeste Bedingungen auch ohne eine Halle am Rumpf zu arbeiten.

 

Durch das Sandstrahlen des Rumpfes sind die leichten Osmose-Schäden im Gelcoat sichtbar geworden und so ist der Rumpf überseht mit kleinen Löchern.

Ein spezieller Epoxy-Filler wird nun mit dem Spachtel auf die schadhaften Stellen aufgebracht. Der Filler ist sehr fein, trocknet schnell und schrumpft nicht.

Einen Augenblick Geduld, die Bilder werden geladen !

Der Rumpf ist nun zu 80% verspachtelt. Im nächsten Arbeitsschritt muss er geschliffen werden. Grob mit 60er Schleifpapier dann, immer feiner werdend.

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